Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Brünn
Die Innenstadt sollte man zu Fuß erkunden und für Ausflüge in das Villenviertel Schreibwald (Pisárky) oder zum Messegelände die Straßenbahn benutzen. Der Brünner Tradition gemäß gibt es in der Stadt viele Kaffeehäuser und eine Reihe sehr guter Restaurants.
Erholung findet ma am nahen Brünner Stausee, der zehn Kilometer lang ist und auf dem bis in den Herbst Schiffsverkehr möglich ist. Bei einem solchen Ausflug kann man auch die Burg Veveri (Burg Eichhorn) besuchen, eine alte Königsburg aus dem 13. Jahrhundert. Freunden des Motorsports dürfte der Masaryk-Ring ein Begriff sein, der am Westrand der Stadt Brünn in den 30er Jahren entstanden ist. In seinem historischen Teil wurde jüngst ein neues Autodrom für Welt- und Europameisterschaftsrennen von Motorrädern und Automobilen erbaut.
Wer ein besonderes Naturerlebnis genießen will, der sollte die weltberühmten Macocha-Tropfsteinhöhlen im etwa 30 Kilometer nördlich von Brünn gelegenen mährischen Karst besuchen.
Besuchertipps
Im ehemaligen Dietrichstein-Palast, im Bischofshof und in weiteren anliegenden Gebäuden befinden sich die Ausstellungsräume des 1818 gegründeten Mährischen Landesmuseums, in der unter anderem eine „Venus von Vestonice” zu bewundern ist. Der benachbarte Kapuzinerplatz (Kapucínské námestí), ehemals Kohlenmarkt, weist die durch das System der mittelalterlichen Gassen vorgegebene Dreiecksform auf. Das Kapuzinerkloster mit der Hl. Kreuz-Kirche stammt aus der Mitte des 17. Jh. In der Krypta kann man Mumien von Angehörigen und Wohltätern des Ordens besichtigen, aber auch den Sarkophag, unter dessen Glasdeckel der legendäre Pandurenführer Franz von der Trenck (1711-1749), mit falschem Kopf, ruht.