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Gynäkomastie (Brustansatz des Mannes)
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Eine der typischen Problemzonen des Mannes ist der Brustansatz - auch Gynäkomastie genannt. Ca. 40% der Männer sind hiervon betroffen. Bei der Gynäkomastie handelt es sich um eine gutartige Vergrößerung der männlichen Brustdrüse. Häufig tritt sie während der Pubertät auf. Ursachen der Gynäkomastie können hormonell bedingt, die Folgen von starkem Übergewicht, Einnahme von bestimmten Medikamenten (Anabolika), Alkohol und auch Drogen sein. Zwei Formen der vergrößerten Brust beim Mann gilt es zu unterscheiden. Während es sich bei der Gynäkomastie um eine vergrößerte Brustdrüse handelt, handelt es sich bei der Lipomastie (Pseudogynäkomastie) um eine Vergrößerung der Brust durch Fettgewebe. Die Unterscheidung Gynäkomastie oder Pseudogynäkomastie ist sowohl für die Diagnostik als für die Behandlung wichtig.
In den seltensten Fällen ist eine Entfernung der Brustdrüse notwendig. Eine Fettabsaugung ist meistens ausreichend. |
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Wissenswertes
zur Gynäkomastie auf einen Blick
- Vorbereitung: Abklärung beim Internisten, um welche Form
der Gynäkomastie es sich handelt.
- Voraussetzung: realistische Erwartung
- Narkose:Vollnarkose
- Klinikaufenthalt: bei Fettabsaugung reicht 1 Nacht Klinikaufenthalt,
bei Entfernung der Brustdrüse sollten 1-2 Nächte
nach OP eingeplant werden.
- Heimreise: Begleitperson - nicht selbst mit dem PKW fahren
- arbeitsfähig:
- Fettabsaugung: Bürotätigkeit nach 3-4 Tagen, körperlich anstrengende
Tätigkeit frühestens nach 2 Wochen
- Entfernung der Brustdrüse/Straffung: Bürotätigkeit
nach 1-2 Wochen, körperlich anstrengende Tätigkeit
nach 2-3 Wochen
- Sport: 4 - 6 Wochen kein Sport (kein Schwimmen,
keine Sauna)
- Sonnenbad und Solarium: 3 Monate meiden
- OP-Ergebnis:nach 3-4 Monaten, Ergebnis meist von Dauer
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