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Fettabsaugung Frauen | Operation & Risiken

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Operation & Risiken einer Fettabsaugung

Planung und Vorgespräch

Der Hausarzt überprüft vor der Fettabsaugung die OP-Tauglichkeit. Geringes Volumen oder nur eine Zone lässt sich in Lokalanästhesie (mit örtlicher Betäubung) absaugen. Hierfür macht der Hausarzt ein kleines Blutbild und bestimmt PTT (partielle Thromboplastinzeit) und Quickwert.

Unsere Ärzte von CZ-Wellmed besprechen mit Ihnen die erforderlichen Maßnahmen, zu erwartende Risiken, und das Behandlungsziel. Bereiten Sie sich auf die Konsultation gut vor, damit der Arzt all Ihre Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantworten kann und Sie ein sicheres Gefühl und ein Vertrauensverhältnis zum Operateur aufbauen können. Bevor der Operateur mit dem Fettabsaugen beginnen kann, werden die Absaugzonen in Absprache mit der Patientin markiert und zur Dokumentation und für einen späteren Vergleich fotografiert. Besprochen wird ebenfalls das zu erwartende Behandlungsergebnis.

Beachten Sie bitte die Voraussetzungen für eine OP in Vollnarkose.

Schaubild: Ablauf einer Fettabsaugung

Fettabsaugung

Verfahren der Fettabsaugung

Planung und Herangehensweise

Die Absaugmenge richtet sich nach der Beschaffenheit der Haut und nach dem Alter des Patienten. Sie darf nicht mehr als 70 % betragen, da die Haut sich sonst nicht wieder straff an den Hautmantel anpassen kann. Bei überdehnter oder überschüssiger Haut kommt eine Bauchstraffung, Oberschenkelstraffung oder Oberarmstraffung in Betracht.

Unsere erfahrenen Operateure wählen die Absaugtechnik sorgfältig nach der Elastizität der behandelten Hautpartie aus. So ist am Rücken und im Achselbereich das Unterhautbindegewebe sehr dicht und lässt sich daher mit den Kanülen sehr schwer durchdringen. Ein erfahrener Plastischer Chirurg berücksichtigt den unterschiedlichen Fettgewebeaufbau der Körperregionen in seiner Herangehensweise.

Örtliche Betäubung:

Bei örtlicher Betäubung ist der Patient wach und bei vollem Bewusstsein. Das Schmerzempfinden ist lediglich im Behandlungsgebiet ausgeschaltet. Änderungswünsche lassen sich während der Liposuktion in örtlicher Betäubung berücksichtigen.

Ablauf des Eingriffs:

Nach der Hautdesinfektion wird das Absaugareal an mehreren Stellen mit einer feinen Nadel betäubt. Im schmerzfreien und betäubten Bereich kann nun die Tumeszenslösung in das Unterhautfettgewebe eingepumpt werden. Schmerzen sind kaum zu erwarten. Nach und nach werden die unterspritzten Bereiche taub. Während der etwa einstündigen Einwirkzeit kann sich die Tumeszenslösung gleichmäßig verteilen. Das Gewebe nimmt die Kochsalzlösung wie ein Schwamm auf. Um Entzündungsreaktionen des Gewebes und nachfolgende Schmerzen zu hemmen, wird der Lösung ein wenig Cortison beigemischt. Epinephrin verengt die Blutgefäße, während durch die Beigabe von Bicarbonat, die Lösung schmerzfrei infiltriert werden kann. Schwellungen und nachfolgende Blutungen werden durch das Tumeszensverfahren gemindert.
Nach der Einwirkzeit und Betäubung des Absaugareals wird eine feine, lange Vibrationskanüle durch einen kleinen, etwa drei mm langen Hautschnitt in das Unterhautfettgewebe eingeführt, um die Zellen mit feinsten Kanülen abzusaugen.

Vibrationsmethode

Bei der Vibrationsmethode kann der Operateur schwierige Zonen wie Knie, Waden und Fesseln feiner und für den Arzt auch kräfteschonender absaugen. Das Fettabsaugen in der Hochfrequenz-Vibrationstechnik ist die schonendste und bewährteste Absaugmethode für die sensiblen Bereiche.

Mögliche Risiken bei der Fettabsaugung

Die Fettabsaugung geschieht in der Regel nicht in Vollnarkose, sondern ambulant. Dennoch gibt es, wie bei jeder Behandlung, Risiken. Wenn Sie die gegebenen Hinweise und die Anweisungen der behandelnden Ärzte befolgen, lassen sich die Risiken bei einer Fettabsaugung auf ein Minimum reduzieren.

Probleme können sein: Nachblutungen, Infektionen, Wundheilungsstörungen und allergische Reaktionen. Größere Komplikationen sind normalerweise nicht zu erwarten. Von einem ästhetischen Problem kann gesprochen werden, wenn die Behandlungszone unterkorrigiert ist, sich Dellen, Asymmetrien oder eine Hyperpigmentierung nach der Fettabsaugung einstellen sollten. In diesem Fall könnte das Ergebnis innerhalb sechs bis zwölf Monate nachkorrigiert werden.

Nach der Fettabsaugung

Was sollte nach dem Fettabsaugen bedacht werden?

Nach dem Eingriff treten bei der klassischen Fettabsaugung, sowie im Tumeszensverfahren muskelkaterähnliche Beschwerden, Hämatome und Schwellungen auf. 

Bei beiden Verfahren besteht nach dem Eingriff unter der Haut eine große Wundfläche. Anfängliche Verhärtungen des Gewebes sind die Folge des einsetzenden Heilungs- und Vernarbungsprozesses. Etwaige Sensibilitätsstörungen lassen sich oftmals nicht vermeiden, da beim Fettabsaugen auch kleine Nerven verletzt werden können.
Lymphdrainagen (Massagepraxis) können die Heilungsphase unterstützen. Abgelagerte Schlacken werden abgebaut und Schwellungen bilden sich schneller zurück. Die abgesaugten Stellen können aber auch 2 Wochen nach der Absaugung mit der flachen Hand leicht massiert werden.  

Das Kompressionsmieder sollte nach dem Fettabsaugen bei allen OP-Techniken mindestens 4-6 Wochen konsequent getragen werden, damit sich die Schwellungen zurückbilden und die Haut sich der neuen Kontur anpasst.  

Frühestens 8 Wochen nach dem Fettabsaugen können Sie eine deutliche Verbesserung gegenüber der bisherigen Figur erkennen. Der Heilungsprozess wird jedoch ein halbes Jahr andauern. Frühestens dann liegt das Endergebnis vor.

Fragen und Antworten zur Fettabsaugung

Beide Maßnahmen sind grundsätzlich verschieden. Eine Diät ist ratsam zur allgemeinen Gewichtsreduktion, jedoch meist ohne optimale Figurverbesserung. Bei der Fettabsaugung gehen Sie direkt an die Problemzonen. Die Silhouette wird verändert.

Über 7- 8 kg Bauchfettdepot können auf Dauer krankmachend sein. Ein aussagekräftiger Wert für eine erhöhte Diabetes und Gefäßerkrankung liegt bei Frauen bei einem Bauchumfang ab ca. 90 cm, bei Männern ab ca. 102 cm.
Da nur Fett aus dem Unterhautfettgewebe und kein inneres Bauchfett abgesaugt werden kann, wäre eine Fettabsaugung bei einem größeren Bauchumfang vermutlich der falsche Lösungsansatz.

Nein. Die Anzahl der Fettzellen ist genetisch bedingt. Einmal entfernte Fettzellen können nicht mehr nachwachsen.

Nein. Die Fettzellen werden nur punktuell reduziert.

Von Natur aus ist die Haut sehr dehnbar mit der Eigenschaft, sich auch zurückzubilden. Denken Sie nur an die extremen Veränderungen während und nach der Schwangerschaft. Durch das Tragen eines Mieders nach der Fettabsaugung werden der Körper und die Haut zusätzlich unterstützt und geformt.

Es sollten nicht mehr als 5 Liter – in Vollnarkose und 2 Liter in Lokalanästhesie im Tumscenzverfahren pro Sitzung abgesaugt werden. Bei größerem Absaugvolumen ist das Komplikationsrisiko deutlich höher.

Ein positiver Nebeneffekt der Fettabsaugung ist, dass die lästige Cellulite durch das Absaugen der Fettzellen deutlich reduziert wird. Bleiben trotz allen Bemühungen die Erfolge aus, hilft im Prinzip nur eines: das Übel an der Wurzel, also an den störenden Fettzellen zu packen und zu entfernen. Letztendlich ist die Fettabsaugung die schnellste und vielversprechenste Maßnahme gegen die Cellulite. Bei Cellulite im 3. und 4. Stadium wird die Silhouette durch die Fettabsaugung zwar deutlich verbessert, jedoch können unschöne Dellen auch durch eine Fettabsaugung nicht im vollen Umfang entfernt werden.

Oberschenkel innen und außen sowie Bauch und Hüfte können z.B. bei einem Termin in Vollnarkose abgesaugt werden.

Unmittelbar nach der OP wird Ihnen ein Kompressionsmieder angezogen. Das Mieder sollte für ca. 4 Wochen Tag und Nacht getragen werden. Weitere 2 bis 3 Wochen kann das Kompressionsmieder ab und zu abgenommen werden.

Die ersten Tage nach einer Fettabsaugung sind Sie in Ihrer Beweglichkeit eingeschränkt. Die damit verbundenen Schmerzen sind mit einem Muskelkater zu vergleichen. Blutergüsse sind nach 3 Wochen normalerweise nicht mehr zu sehen. Die ersten starken Schwellungen gehen in den ersten 2 Wochen stark zurück, danach gehen auch die restlichen Schwelllungen langsam zurück. Eventuell auftretende Missempfindungen und Verhärtungen bilden sich nach Wochen wieder zurück.

Zunächst sollten Sie mindestens 18 Jahre alt sein. Wenn verschieden Maßnahmen wie Sport und Diät erfolglos waren, ist die Fettabsaugung immer eine effektive Lösung des Figurproblems. Der Fettanteil in den Problembereichen sollte jedoch überproportinal zum restlichen Körper sein.

Für stark Übergewichtige und Minderjährige ist die Fettabsaugung nicht geeignet. Auch dient das Fettabsaugen nicht, das Gewicht zu verringern.  Bei Cellulite im Stadium 3 und 4 wird die Fettabsaugung lediglich den Umfang verringern, nicht aber das Gesamtbild wesentlich verbessern.

Normalerweise nicht.

Nach dem Eingriff sollten Sie sich mind. eine Woche an Genesung gönnen. Beziehen Sie Ihren Hausarzt in Ihre Reisepläne mit ein, damit eine Versorgung garantiert ist. Auch eine Woche nach dem Eingriff ist die Infektionsgefahr nicht zu vernachlässigen.

Nein. Die Fettzellen nehmen die Kochsalzlösung wie ein Schwamm auf.  Für eine gewebeschonende Absaugung ist die Tumeszenslösung notwendig.

Die Narben sind nahezu unsichtbar. Die feinen Einschnitte werden in die Hautfalten gelegt.

Durch das konsequente Tagen der Kompressionswäsche, werden die abgesaugten Bereiche besonders komprimiert. Die Haut kann sich durch eng anliegende Kompressionsmieder wieder der veränderten Körperform anpassen. Die pflegeleichte Wäsche zeichnet sich durch angenehme Trageeigenschaften sowie durch eine wirkungsvolle Kompressionsnachbehandlung aus. Durch das Tragen der Kompressionswäsche werden die Bauchstraffung oder Fettabsaugung in der Nachbehandlung beeinflusst. Auch reichliche Bewegung und Diät können das Fettgewebe nur unzureichend verändern. Durch das Tragen der komprimierenden Wäsche, wird das Anmodellieren der Oberhaut an die unteren Hautschichten unterstützt, sowie eine schnelle, schmerz- und narbenfreie Rückbildung der Haut gefördert. 

Mit der lang ersehnten, sonnengebräunten Wunschfigur finden sich die meisten Menschen attraktiver. Auch wenn Sie sich in Ihrem Körper nun richtig wohl fühlen, sollte die Haut nicht strapaziert werden. Mindestens 2 Monate nach der Schönheitsoperation sind Solarium Besuche und Sonnebäder tabu. Eine dunkle Pigmentierung der Narbe könnte die Folge sein. Ein  Sonnenschutz ist auch bei einem chemischen Peeling und nach einer Laserbehandlung unerlässlich. Schützen Sie die Haut ab dem 10. Tag nach dem kosmetischen Eingriff mit einem Sunblocker. Als Blocker gelten Sonnenschutzmittel ab einem Lichtschutzfaktor 20. Aber Vorsicht: Auch bei einem Schutzfaktor 20 dringen immer noch 5% der UV-Strahlen durch. Je besser sich die Haut nach der Schönheitsoperation erholen kann, desto unauffälliger und kleiner fallen die Narben danach aus. 

Kontaktaufnahme bei Fragen und Interesse an einer Fettabsaugung

Frau Herr Firma  

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