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| Ziel des
Eingriffs |
Die Erschlaffung der Lider ist
eine normale Folge der Veränderungen in den elastischen Fasern
der Haut, deren Spannkraft im Laufe des Lebens geringer wird. Ziel
des Eingriffes ist es, den Hautüberschuss zu entfernen und dadurch
die Lider zu straffen. Die Elastizität der jugendlichen Haut kann
jedoch nicht mehr hergestellt werden. Normalerweise ist ein Eingriff
ausreichend. |
| Operations-verfahren |
Vor dem Eingriff – ambulant
in Lokalanästhesie - wird die zu entfernende Haut und die Schnittführung
markiert. Die Schnitte verlaufen parallel zu den Lidkanten und möglichst
in der Hautfalte. Überschüssige Haut wird abgetragen und
darunter liegendes Fettpolster entfernt. Auch kann der Muskel gestrafft
und neu positioniert werden. Die Wundränder werden mit feinsten
Nähten vereinigt.
Die Operationen können ambulant vorgenommen werden. Nach der OP
ist es allerdings ratsam, sich 3 - 4 Stunden lang in der klinischen
Umgebung auszuruhen. |
| Narkose |
Lokalanästhesie |
| OP-Dauer |
1 bis 2 Stunden |
| Nach dem
Eingriff |
Zum Schutz der Wunde wird ein Tapepflaster
angebracht. Die Ober- bzw. Unterlider werden gekühlt, um Schwellungen
zu mindern. Körperliche Anstrengungen sind in den ersten Tagen
nach dem Eingriff zu meiden. Eventuelle Blutergüsse und ungleichmäßiges
Anschwellen der Lider sind einige Tage nach dem Eingriff möglich.
Auch dürfen Sie nicht beunruhigt sein, wenn Sie die Lider in den
ersten 3 Tagen nicht vollständig schließen können.
7 – 8 Tage nach dem Eingriff werden die Fäden (Hausarzt)
gezogen. Meist wird nach dem Eingriff für einige Tage eine getönte
Brille getragen. Das endgültige Ergebnis lässt sich nach
2-3 Monaten erkennen. |
| Operationsnarben |
Auffallende Narben sind sehr selten. |
| Klinikaufenthalt |
Ambulant |
| Heildauer |
Größere Nachblutungen
sind äußerst selten. Kleinere Blutergüsse bilden sich
nach 1-2 Wochen zurück. Nach dem Fädenziehen können
die Augen wie gewohnt geschminkt werden. |
| Risiken |
Allgemeine Komplikationen wie zum
Beispiel Verletzung der Hornhaut, Pigmentstörungen und Augeninnendruckerhöhung
sind dank der modernen Medizin seltener geworden. Mögliche Komplikationen
können entstehen, wenn zu viel Haut entfernt wird oder durch Narbenzug
- es kann dazu kommen, dass das obere Lid nicht mehr richtig schließt.
In diesem Fall ist eine Korrekturoperation unumgänglich. |
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